Baugruben & Pfahlgründungen

Erstmalig in Deutschland: Schraubenhändler baut 42 Meter hohes
doppelstöckiges Paletten-Hochregallager


Das Großhandelsunternehmen F. Reyher Nachf. GmbH & Co. KG er-
weitert mit dem Neubau von zwei Hallen sein Logistikzentrum in
Hamburg-Altona. Das Unternehmen ist eines der führenden europä-
ischen Handelsunternehmen für Verbindungselemente und Befesti-
gungstechnik. Mit Halle 14 entsteht ein achtgeschossiges und unter-
kellertes Logistik- und Bürogebäude. In der Halle 15 möchte das Un-
ternehmen – erstmalig in Deutschland – zwei übereinander liegende Hochregallager unterbringen. Die Höhe der 110 mal 24 Meter großen Halle wird etwa 42 Meter betragen!

Atlaspfähle im Geschiebemergel
Im Baugrund befinden sich Geschiebelehme und Geschiebemergel,
die auf einem Großteil der Baufläche auf Sandschichten lagern. Ab
etwa 20 Metern unter Gelände steht halbfester bis fester Glimmerton
an. Die Fachplaner des Bauherrn hatten eine auf Großbohrpfählen
basierende Lösung ausgeschrieben. Aufgrund vieler guter Erfahrung-
en mit Atlaspfählen im Hamburger Geschiebemergel bot FRANKI
jedoch eine Gründung mit Atlaspfählen an und erhielt den Auftrag.

Zusätzliche Probebelastungen
Zur Erkundung des Baugrunds gab es im Vorfelde nur vier tiefe Bohr-
ungen. Um in der Planungsphase weitere Erkenntnisse über den Auf-
bau des Bodens und die Tragfähigkeit der Atlaspfähle zu erhalten, veranlasste FRANKI weitere Probebohrungen und zwei statische Probebelastungen. Um die Betriebsdrücke bei den Probebohrungen beurteilen zu können, nahm FRANKI an allen Standorten Druckson-
dierungen vor. Daraus ergab sich eine schon auf kürzester Distanz
sehr unterschiedliche Baugrundschichtung.

Längere Pfähle erforderlich
Die Probebelastungen ergaben zudem: Die Tragfähigkeit des ansteh-
enden Mergels war geringer als die bislang in Hamburg gemessenen
Werte. FRANKI musste daher längere Pfähle herstellen, um die erfor-
derliche Tragfähigkeit zu erreichen. Im Bereich der Halle 15 waren
darüber hinaus hohe Anforderungen hinsichtlich der Setzungen unter
Gebrauchslast zu erfüllen. Für die Halle 14 war zudem eine extrem
enge Pfahlstellung erforderlich, was die Arbeiten aufgrund der Ver-
dichtungswirkung ebenfalls erschwerte. FRANKI schloss die Grün-
dungsarbeiten für Halle 14 im April und für Halle 15 im Mai 2015
erfolgreich ab.


Leistungen:
350 Atlaspfähle, ds/db = 46/56 cm, Nk ≤ 2.000 kN, L ≤ 21,0 m
2 statische Probebelastungen mit hohen Anforderungen
gem. EA-Pfähle

Atlaspfahl:
Schraubpfahl nach DIN 1054 und DIN EN 12699
Geräuscharm
Erschütterungsfrei
Volle Bodenverdrängung
Schrägpfähle bis 4:1 möglich
Hohe Tragfähigkeit
Hohe Wirtschaftlichkeit

Sie möchten mehr wissen?
Projektleiter: Harald Hartwig
Tel.: 04105 869-275
hhartwig[at]franki.de





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