Baugruben & Pfahlgründungen

Bundesbank-Filiale Dortmund: FRANKIPFÄHLE NG tragen Deutschlands modernstes Bargeldlager



Nicht weniger als 300 Millionen Euro investiert die Bundesbank in ihre neue Filiale in Dortmund. Ein Glück, dass diese kostbare Immobilie nicht nur von Mauern und einem amtlichen Wassergraben gesichert werden soll, sondern auch auf stabilen Frankipfählen stehen wird! Im 2. Quartal 2019 möchte die Bundesbank die verschiedenen Gebäude in Betrieb nehmen. Auf dem rund 80.000 Quadratmeter großen Gelände, auf das mehr als zehn Fußballfelder passen würden, wird dann sehr viel Bargeld verwahrt - in einem riesigen Tresor: einem Hochregallager mit modernster Logistiktechnik sowie zwölf Ladehallen für gestapelte Geldscheine und drei Ladehallen allein für Münzen. Da kommt einiges an Gewicht zusammen! Die neue Filiale soll neben der Versorgung von Banken und Wirtschaftsunternehmen auch Bürgern dienen - etwa als Anlaufstelle zum Tausch verbliebener D-Mark-Bestände. Da denkbar hohe Stützenlasten in den Baugrund abzutragen sind, ließ der Bauherr statische Pfahlprobebelastungen vornehmen, um die Tragfähigkeit der Pfähle optimal auszunutzen. Wegen seiner hohen Tragfähigkeit fiel die Wahl auf den bewährten FRANKIPFAHL NG.

Franki-Pfahlsystem mit hoher Wirtschaftlichkeit
Bereits im September und Oktober 2014 erfolgte die statische Probe-
belastung gemäß den hohen Anforderungen nach EA-Pfähle. Die Mess-Systeme belegten: Mehr als 80 Prozent der Prüflasten von 13.500 kN werden über den Pfahlfuß abgetragen. Dieses Ergebnis lag sogar über den Erwartungen. FRANKI erhielt daraufhin den Auftrag für die Pfahlgründung. Auf dem Baufeld befinden sich mächtige Schluffschichten, deren Konsistenz zwischen breiig-weich und halbfest-steif schwankt. Diese galt es zu durchrammen, um die Frankipfähle als Aufstandspfähle auf dem unterlagernden Mergel-/ Kalkmergelstein abzusetzen.

Wegen engen Terminplans: Bis zu fünf Rammen gleichzeitig
Als besonders herausfordernd zeigte sich der enge Terminplan bei eingeschränkten Arbeitszeiten: Er sah eine Arbeitszeit von nur 13 Wochen vor. Da in unmittelbarer Nachbarschaft die Materialprüf-
anstalt mit extrem sensiblen Messgeräten arbeitet, durfte FRANKI jedoch nur von 14 bis 20 Uhr rammen. Um dieses Hindernis auszu-
gleichen, setzte FRANKI gleichzeitig bis zu fünf Frankirammen ein. Mitte Februar 2016 sollen die Gründungsarbeiten abgeschlossen sein.


Leistungen:
720 FRANKIPFÄHLE NG, d = 71 cm, L ≤ 22 m, Nk bis 5.000 kN
720 FRANKIPFÄHLE NG, d = 61 cm, L ≤ 22 m, Nk bis 3.600 kN
3 statische Probebelastungen, Prüflast bis 13.500 kN

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Projektleiter: Franz-Josef Frömbgen
Tel.: 0211 779271-20
ffroembgen[at]franki.de





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