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Eisenbahnüberführung Zepernicker Chaussee

Foto: Bei laufendem Bahnbetrieb werden unterhalb einer Überführung Stahlrohrpfähle produziert und eingebracht. Gerade fährt ein Regionalzug über die Brücke, während darunter die Baumaßnahmen stattfinden.
Daten und Fakten
Firma
Auftraggeber Sächsische Bau GmbH
Stadt/Land Bernau - Deutschland
Projektart Spezialtiefbau
Bauzeit 12.2017 - 02.2018

4 Meter unter der Bahn.

An der Eisenbahnüberführung Zepernicker Chaussee stand unterhalb der Gründungssohle Geschiebelehm an. Ein Bodengrundgutachten empfahl einen Bodenaustausch. Aufgrund des anstehenden Grundwassers bis zur Geländeoberkante wäre der im Bodengrundgutachten empfohlene Bodenaustausch wegen der Verdichtung des ausgetauschten Erdstoffes deshalb problematisch gewesen. FRANKI wurde daher beauftragt, das Bauwerk auf teilweise geneigten und bis zu 20 m langen Stahlrohrpfählen zu gründen. Die Einbringung erfolgte in Form von Verdrängungspfählen, die durch schweres Rammen zum Erreichen der Endteufe gebracht wurden. Im Anschluss wurden die Stahlrohre mit Beton ausgefüllt. Da die Pfähle unterhalb der Hilfsbrücken einzubringen waren, wurden sie unter einer beschränkten Höhe von nicht einmal 4 Metern, während des fortlaufenden Bahnbetriebs, in den entsprechenden Schusslängen verschweißt.